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Pfotenwiese

Platzordnung

Unsere Regeln auf der Wiese

Zehn Punkte. Sie sind nicht da, um jemandem den Spaß zu nehmen, sondern damit alle Hunde gesund wieder nach Hause gehen.

  1. Regel 1: Unsere Wiese, unsere Regeln

    Wer die Fläche nutzt, hält sich an diese Ordnung. Der Vorstand hat das Hausrecht und darf im Einzelfall entscheiden — auch, jemanden nach Hause zu schicken.

  2. Regel 2: Nutzung auf eigene Gefahr

    Jeder haftet für seinen Hund und für sich selbst. Der Verein übernimmt keine Haftung für Verletzungen oder Schäden. Im Winter wird nicht geräumt und nicht gestreut.

  3. Regel 3: Haftpflicht ist Pflicht

    Für jeden Hund muss eine gültige Hundehaftpflichtversicherung bestehen. Ohne Versicherung darf die Wiese nicht betreten werden.

  4. Regel 4: Hinterlassenschaften kommen weg

    Häufchen und Müll werden aufgesammelt und mitgenommen oder in den Behälter am Eingang geworfen. Im Zweifel auch das Häufchen, das ein anderer übersehen hat.

  5. Regel 5: Kein Spielzeug, kein Futter, kein Glas

    Bälle, Kauartikel und Leckerlis führen unter fremden Hunden zu Streit. Essen, Alkohol und Glas bleiben ebenfalls draußen. Etwas zu trinken für einen selbst ist selbstverständlich in Ordnung.

  6. Regel 6: Keine läufigen Hündinnen

    Auch dann nicht, wenn gerade niemand sonst da ist — der Geruch bleibt tagelang und setzt alle folgenden Hunde unter Druck.

  7. Regel 7: Hund und Lage im Blick behalten

    Handy in die Tasche. Wer seinen Hund laufen lässt, bleibt aufmerksam und ist jederzeit bereit einzugreifen. Das ist der Unterschied zwischen Freilauf und Sichselbstüberlassen.

  8. Regel 8: Leinen und Geschirre ab

    Schleppleinen und Geschirre verhaken sich beim Toben und sind die häufigste Verletzungsursache auf Freilaufflächen. Halsband und, wo nötig, Maulkorb bleiben natürlich dran.

  9. Regel 9: Kein Mobbing

    Wenn immer derselbe Hund gejagt wird oder Schutz bei seinem Menschen sucht, wird die Lage aufgelöst — von allen Beteiligten, nicht nur vom Halter des Gejagten.

  10. Regel 10: Keine gewerbliche Nutzung

    Hundeschulen, Trainingsstunden, Fotoshootings und Verkauf jeder Art nur mit schriftlicher Zustimmung des Vorstands.

Wichtig

Haftung, kurz und ehrlich

Die Pfotenwiese ist keine bewachte Anlage, sondern eine Wiese mit einem Zaun drumherum. Es gibt keine Aufsicht und keinen Winterdienst. Wer die Fläche betritt, tut das auf eigene Gefahr und haftet für seinen Hund.

Deshalb ist die Hundehaftpflicht keine Empfehlung, sondern Bedingung. In Nordrhein-Westfalen ist sie für viele Hunde ohnehin vorgeschrieben — bei uns gilt sie für jeden Hund, ohne Ausnahme.

Der Vorstand hat das Hausrecht. Wer sich wiederholt nicht an die Ordnung hält, bekommt Hausverbot. Das ist bisher noch nie nötig gewesen, und so soll es bleiben.

Im Notfall: Bei einer Beißerei erst die Hunde trennen, dann Ruhe bewahren, Personalien austauschen und uns Bescheid geben. Verletzungen — auch kleine — gehören zum Tierarzt und in eine Meldung an die Haftpflicht.